Mühle



Niedersächsische Mühlengeschichte

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Verfolgen Sie auf dieser Seite die interessante Geschichte der bekannten Wasser- und Windmühlen.


Schon vor 800 Jahren gab es die ersten Windmühlen in Norddeutschland. Noch älter sind Wassermühlen. Man findet sie meistens in hügeligen Gegenden. Beide Mühlenarten benutzte man zum Getreide mahlen, zum Holz sägen, um Speiseöl herzustellen und vieles mehr. Motoren wurden ja erst viel später erfunden.

 
Bockmühle
Dies ist eine der alten Bockmühlen. Sie hatte den Vorteil, dass man sie auseinander bauen und an anderer Stelle wieder neu errichten konnte. Nicht nur die Müller sind auf Wanderschaft gegangen, sondern ihre Mühlen auch. Bei diesem Mühlentyp musste man das ganze Mühlenhaus drehen, wenn der launische Wind aus einer anderen Richtung wehte.
 
Bei dieser Mühle handelt es sich um die sehr bekannte Mühle mit der Bezeichnung Galerieholländer. Heute kann man diese Mühle in norddeutschland noch am häufigsten vorfinden. Es stehen Exemplare in Bad Zwischenahn, Spetzerfehn, Greetsiel, Papenburg, Hengstforde und weiteren Orten.
Sanssouci
 
Hüvener Mühle
Ebenso bekannt ist die in Hüven im Emsland befindliche kombinierte Wind- und Wassermühle. Die Wasserkraft des kleinen Flusses reichte wohl nicht aus und deshalb baute man auf die Wasserühle eine kleine Windmühle.
 
Diesmal sehen Sie eine Kokermühle. Bei dieser Mühlenart konnte man das Oberteil in Windrichtung drehen. Oft wurden diese Mühlen zum Wasserschöpfen gebraucht. Eine davon sieht man noch in Schleswig-Holstein in der Nähe von Wilster.
Kokermühle

 
Vor hundert Jahren gab es in Deutschland noch etwa zehntausend Windmühlen. Nur wenige haben die Zeiten als Museum überlebt.

© Verlag Alfons Goldenstein.
Auszug aus "Windmühlen Ma(h)lbuch"

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